German-Italian appeal to EU Member States: European solidarity now, in the interest of all – VoxEurop (English)

As the coronavirus crisis spreads across Europe, there are increasing calls for greater coordination and solidarity at the European level. Here is the latest one, already signed by several European personalities. We support it, and invite you to sign it.


This is a companion discussion topic for the original entry at https://voxeurop.eu/en/2020/german-italian-appeal-eu-member-states-5124537

Ich kann das ganze Gesäusel von europäischer Solidarität nicht mehr ertragen. Plötzlich entdecken die Südstaaten, dass wir eine Wertegemeinschaft mit einem gemeinsamen Schicksal sind. Wie rührend! Wie passen dazu die Hasstiraden gegen Deutschland, weil Deutschland nicht sofort vor ihren finanziellen Begehrlichkeiten kapituliert hat? Solidarität setzt voraus, dass die Staaten, die diese fordern, zunächst einmal eigene Anstrengungen unternehmen und die eigenen Ressourcen ausschöpfen. Nach neuesten Zahlen des Credit Suisse Global Wealth Reports ist das Privatvermögen der Südländer im Schnitt deutlich höher als das Privatvermögen der Deutschen. Zu ähnlichen Aussagen kommt die auch die EZB. Warum sollen wir also helfen, wenn doch die Italiener und Spanier deutlich vermögender sind als wir? Warum führen sie keinen Lastenausgleich zwischen ihren wohlhabenden und armen Bürgern durch? Deutschland hat dies nach dem 2. Weltkrieg doch auch getan. Warum verlangen ihre Staaten von ihren Bürgern keinen Solidarbeitrag, um die hohen Kosten der wirtschaftlichen Erneuerung zu finanzieren? Der deutsche Staat hat doch auch von seinen Bürgern einen Solidarbeitrag erhoben, um die hohen Kosten der deutschen Einheit zu finanzieren. Was der deutsche Staat seinen Bürgern zugemutet hat, können die Südstaaten auch von ihren Bürgern verlangen. Aber die eigenen wohlhabenden Bürger schonen und das fehlende Geld von den deutschen Steuerzahlern verlangen, ist nicht akzeptabel. Das hat wenig mit europäischer Solidarität und viel mit Ausnutzung anderer Nationen zu tun. Mein Gott, was beneide ich die Briten, die diesen mafiösen Club verlassen haben.