After the European elections in Germany: A deeply divided country – VoxEurop (English)

Divisions old and new have shaken up the compelling semblance of stability accomplished in Germany since reunification. While the Green surge is most noticeable in the western states, the electorate in eastern ones continues to be drawn to the far-right. Whether outgoing Chancellor Angela Merkel can save face as Berlin loses its influence in Europe remains an open question.


This is a companion discussion topic for the original entry at https://voxeurop.eu/en/2019/after-ep-election-5123580

Die Medien in Deutschland widerspiegeln nicht die tatsächlichen Sorgen und Befürchtungen der Menschen. Sie sind selektiv. Deshalb kann man auch von einer “Lückenpresse” sprechen. Die Medien Deutschlands werden von Journalisten beherrscht, die sich mit links-grünen Grundhaltungen identifizieren oder zumindest mit ihnen sympathisieren. Gegenpositionen, wie zum Beispiel die Ablehnung einer unkontrollierten Massenmigration, werden als rassistisch und rechtsextrem diffamiert. Damit werden die Gegenpositionen zu links-gründen Grundhaltungen einer sachlichen Diskussion entzogen. Auch die Gewichtung von Ereignissen wird nach links-grünen Interessen vorgenommen. So werden die Proteste und einzelne Anpöbelungen von Migranten nach dem Mord eines Deutschen durch einen Flüchtling in Chemnitz als “Unruhen” hochstilisiert. Die immer wieder vorkommenden sexuellen Belästigungen, Vergewaltigungen und Tötungen von Frauen sowie Aggressionen und Messerstechereien durch Migranten aus dem Orient und Nordafrika werden stets als Einzelfälle, die nichts mit dem kulturellen Hintergrund der Täter zu tun haben, dargestellt. Am liebsten wäre den links-grünen Journalisten, wenn über diese Ereignisse geschwiegen würde oder sie zumindest ohne Nennung der nationalen Herkunft der Täter als kleine Notiz am Rande erscheinen würden. Weitergehende Infos zu diesem Thema: image https://www.nzz.ch/meinung/es-gruent-in-den-redaktionen-der-deutschen-mainstream-medien-ld.1488781

image https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-rechts-ruft-hat-gewonnen-warum-der-kampf-gegen-rechts-gefaehrlich-ist-ld.1494940

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Es wird immer wieder von der hegemonialen Rolle Deutschlands innerhalb der EU geschrieben. Nach meiner Meinung ist das aber eher eine Befürchtung als eine Realität. Die herausragende Rolle Deutschlands beschränkt sich auf die Finanzierung der EU und der Eurozone. Dieser Rolle entspricht aber nicht auch nur annähernd der Einfluss Deutschlands auf die EU-Politik. So ist der Geldpolitik Deutschland vom Franzosenclub de facto ausgeschlossen worden. Die Geldpolitik der EZB orientiert sich an der wirtschaftlichen Situation Südeuropas - einschließlich Frankreichs - und am Finanzierungsbedarf dieser Staaten Deutsche Interessen werden dabei völlig ignoriert. Im Gegenteil, Deutschland trägt die Hauptkosten und Hauptrisiken dieser Politik. Auch beim Personalpoker um die Besetzung europäischer Spitzenpositionen ist Deutschland der großer Verlierer. Daran ändert auch die Besetzung des EU-Kommissions-Präsidium durch eine Deutsche wenig. Sie ist eher eine Galionsfigur, die von den Gnaden der EU-Ratsmitglieder abhängig ist. Der viel wichtigere EZB-Chefposten wird mit der Französin Lagarde - Madame “Nullzins” - besetzt. Sie bietet die Garantie dafür, dass die Geldpolitik der Eurozone weiterhin vom Franzosenclub bestimmt wird. Die EZB - formal unabhängig - ist schon längst eine Marionette Frankreichs. Frankreich ist die eigentliche Hegemonialmacht Europas. Die deutsche Politik schafft es offensichtlich nicht, die Interessen Deutschlands innerhalb der EU wirkungsvoll zu vertreten. Sie verkauft unsere Souveränität für ein Linsengericht.

Worin bestand die vom Autor des Artikels behauptete Blockierung europäischer Reformen durch Deutschland? Dadurch etwa, dass Deutschland nicht bereitwillig den Wünschen des lateinischen Blocks gefolgt ist, die Schulden der Staaten der südlichen Eurozone zu vergemeinschaften und damit zu übernehmen? Wenn das Reformziel darin besteht, aus die EU und speziell die Eurozone in eine von Frankreich beherrschte europäische Transfer- und Schuldenunion, bei der der Süden profitiert und Deutschland die Kosten trägt, umzuwandeln, dann lehne ich entschieden jegliche “Reformen” auf dieses Ziel hin ab. Deutschland kann dabei nur der große Verlierer sein. Am Ende stehen Fremdbestimmung und finanzielle Ausbeutung Deutschlands durch die Politik fremder Staaten - so wie sie durch die Geldpolitik der EZB schon praktiziert wird. Ich plädiere für nationale Selbstbestimmung und finanzielle Eigenverantwortung. Die EU ist für mich keine Herzensangelegenheit, sondern ein Deal, von dem auch mein Land angemessen zu seinem Beitrag profitieren muss. Unser Einfluss auf die europäische Politik muss unserem Beitrag für Europa entsprechen. Nicht mehr und nicht weniger image image https://www.welt.de/wirtschaft/article162927798/Hans-Werner-Sinns-dringende-Warnung-vor-der-Vertiefung-der-EU.html image https://www.welt.de/politik/deutschland/article162928225/Zukunftsvision-fuer-Europa-in-der-Deutschland-mehr-zahlt.html

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article156534051/Warum-sich-die-Briten-in-der-EU-immer-fremd-fuehlen-mussten.html.

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Der Artikel gibt nicht viel her . Da werden Wahlergebnisse bemüht um die Spaltung zu verdeutlichen . Das ist absurd . Grüne werden auch im Osten gewählt und AFD auch im Westen . Das sind quantitative Unterschiede , keine qualitativen . Eine Spaltung gibt es tatsächlich , aber die Ost - West Kluft ist keine Rechts - Links Kluft . Das ist vor dem Hintergrund des " Kampf gegen Rechts " eine gefährliche Stigmatisierung des Ostens . Allerdings normal in der deutschen Medienlandschaft , in der es kaum rechte Blickwinkel gibt , und auch keinen einzigen ostdeutschen Chefredakteur .Medial blickt der Westen auf den Osten , aber es gibt keinen Blick zurück .Der Westen ist Subjekt und der Osten ist Objekt .Das ist nicht nur in den Medien so , auch in Politik und Wirtschaft . Der Ostdeutsche erkennt sich als Dauerpatient , der Westdeutsche ist der Doktor . Das hat fast schon rassistische Züge . Und im Gegensatz zu den Westdeutschen lehnt der Ostdeutsche seine Rolle ab . Als Region ist Ostdeutschland ein Verlierer , weil der Erfolg gewöhnlich im Westen gefunden wird . Das hat wenig mit den Qualitäten der Menschen zu tun , vielmehr mit den in Ost und West unterschiedlichen Chancen . Wenn der Erfolg im Westen gesucht und gefunden wird , ist es absurd zu erwarten das der Osten aufholt . Er wird immer mehr abgehängt , einfache Logik . Ostdeutschland erlebt einen Abstieg in mitten eines aufgeblühten Landes . Städte und Straßen wurden saniert , und in den Maße wie der Aufbau dort abgeschlossen ist , verliert der Osten seine wichtigste Industrie seit der Wiedervereinigung . Junge Menschen verlassen immer noch die Region , und der Osten wird immer älter . Die Alten spüren den Niedergang , und wenn die neue Jugend muslimisch sein soll macht das die Sache nicht besser . Das hat nichts mit Rassismus zu tun , Ostdeutsche sind natürlich auch Deutsche und sie wollen eine Zukunft als Deutsche .Menschen unterscheiden eben nicht nur zwischen sich und den anderen , auch zwischen uns und den anderen . Und dieses " Uns " wird in Frage gestellt , das " Wir " das wir sein wollen .Deshalb haben nationalistische Politiker im Osten mehr Erfolg . Aber persönlich sehe ich keinen Grund warum Linke nicht nationalistisch sein könnten . Nur lehnt die deutsche Linke die deutsche Nation ab . Das ist aber nicht links , es ist ein deutsches Phänomen . Das Urteil über die eigene Nation ist bei den deutschen Linken so vernichtend , das sie die Masseneinwanderung einfach nicht als Gefahr begreifen können .