27 Voix pour l'Europe | France: Pourquoi la France ne débat pas de l’Europe – VoxEurop (français)

Pas de sortie de l’Europe mais pas davantage de changement possible à l’intérieur de l’Europe : c’est parce que la grande majorité d’entre eux partagent au fond ce double diagnostic, que les Français renoncent à débattre de l’avenir de l’Union.


This is a companion discussion topic for the original entry at https://voxeurop.eu/fr/2019/27-voix-pour-leurope-france-5123168

Frans Timmermans n’est pas qu’une idole sortante de la CE, je me suis chargé de lui secouer les plumes quand il s’endormait, et il s’est réveillé. “Le Printemps des Européens”, il a fini par le lire, et la solution Sénat des Régions, un Hollandais ne peut pas la dire incompatible avec “Provinces-Unies”. C’est en grand, curieusement venue de France pour tous ceux qui ignorent cette “Unie dans l’adversité” mais pas plus que ça de la France de 1789 à 1914. Divisées, l’une colonialistes, les autres soumises, intenable couvercle pour M. Macron, les Régions françaises se veulent européennes…ce qu’elles sont.

D’ici, France métro sauf Paris, nous comprenont très bien les trois régions belges qu’un pouvoir royal ne peut pas unir. Universalistes en nos écoles, les couleurs de peaux n’existent pas pour nous, comme critères de beauté, des femmes comme des hommes. La solidité des structures de pouvoir public, l’UE intergouvernementale l’a mise à mal. Même le parti fédéraliste mérite une réplique : quelle forme de fédération tu propose, Parti de bien-portants ? Là, le concret où l’on voudrait voir comment changer l’Europe de Juncker de la concurrence fiscale de tous contre tous tant que vous ne savez pas décrypter un pourtant simple “Justice pour tous = Union fiscale”. “Concurrence libre et non faussée” comme un message bostonien, en rien valable pour 99% du commerce européen depuis deux millénaires. Lié à l’Afrique, à l’Orient.

Attention Huawei, merci les parapluies.

[Marvin] Frankreich ist ein starkes Land.

Nein. France as Germany or UK, is just now a sort of Switzerland at the scale of the world, a small nation-State recitating it’s most glorious pages of history as “leader of the world” while it’s just a piece of the puzzle of humanity. just one. probably, as say many all over the world a beautiful one, but not of all others pieces are less useless to make the whole picture, and sometimes french politician elites forget it.

Yes. France is strong…because France is made of Frenchs, not just made of a parisian power ordered to obey to a soldier, even if De Gaulle doesn’t merit just blames or congratulations : he simply neglected one thing, France cannot be ruled durably with the Vth republic order, as if nothing changes in minds and between establishments. His vision of France, pregnant in the right votes, is obsolete. perhaps would he be the first to say it today, but he died as every of us have to die to let place to other humans.

I’ve critized his trend to picture Brits as “evil”, because it was unfair. brit aristocracy is the best ennemy of Brits. the same for Russians, and Sting is right to sing “Russians love their children too”. Europe is a great affair, not just for govs, not just for European Citizens, conscient to be such legally or not, whatever their colour or religion or sex. Europe is the trademark of what can be made from diversity into unity, without falling down in money or religious capture of the common interest.

Dann ist der Bürger Macron wohl die Ausnahme ? Handelt er ohne sein Volk ?

Europa muss ja auch nicht ständig über seine Zukunft reden. Frankreich ist ein starkes Land. Selbst LePen ist nicht annähernd so verrückt die nationalen Interessen zu opfern wie das in UK geschah.

Wenn wir nicht in der Lage sind, sehr schnell andere Lösungen zu finden, werden wir unseren Lebensstandard nicht aufrechterhalten können, weil wir immer mehr Reichtum auf so unangenehme Partner wie Wladimir Putin in Russland oder Mohammed bin Salman in Saudi-Arabien übertragen müssen.

Wichtiger wäre da heute wohl eher Google, Microsoft und Facebook loszuwerden. Schon heute ist Solarstrm billiger als der Strom vom Energieversorger.

[Marvin] Selbst LePen ist nicht annähernd so verrückt die nationalen Interessen zu opfern

Frankreich hat noch nie seine nationalen Interessen geopfert. Es hat dies nur von anderen europäischen Völkern - speziell von uns Deutschen - verlangt. Wir waren so idealistisch dumm und haben unser stärkstes Ass - die D-Mark und unsere geldpolitische Souveränität - aus der Hand gegeben. Mit der D-Mark hatten wir großen Einfluss auf die europäische Geldpolitik. Sie war unsere “Atombombe” - wie die Franzosen sagten. Jetzt werden wir vom französischen Club fremdbestimmt und finanziell ausgeblutet. Frankreich dagegen wacht eifersüchtig auf seine Alleinstellungsmerkmale in Europa - seinen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat und seine Atomstreitmacht. Es denkt nicht im entferntesten daran, diese Vorteile mit den anderen Europäern zu teilen. Wenn französische Politiker Europa sagen, meinen sie Frankreich. Entgegen seiner europäischen Rhetorik betreibt Macron in seinen konkreten Entscheidungen eben doch eine «Frankreich zuerst»-Politik. Der europäische Geist, der seine Reden und Artikel durchweht, ist im konkreten Politikgeschehen schnell verweht. Die französische Seite will eine Neuordnung der europäischen Zusammenarbeit. Dies aber eben weniger visionär europäisch als recht handfest: in Gestalt von deutscher Unterstützung für französisch geführte Aktivitäten. Wir dürfen uns nicht von französischer Rhetorik einlullen und über den Tisch ziehen lassen.

[alcofribas] “Justice pour tous = Union fiscale”

Ich bin gegen eine europäische Fiskalunion. Sie bevorteilt die Staaten, die unwillig oder unfähig - oder beides - sind, wirtschaftsförderliche Reformen zu schaffen und finanzielle Disziplin auszuüben. Eine Fiskalunion wird Europa in eine Transfer- und Schuldenunion verwandeln, in dem die Bequemen auf Kosten der Leistungsbereiten leben. Ich bin für europäische Zusammenarbeit, aber auf der Basis der nationalen Eigenverantwortung und Eigenanstrengung. Ich lehne die Übertragung nationaler Souveränität auf überstaatliche Gremien ab. Die Gemeinschaftswährung Euro sollte gerade für uns Deutsche ein abschreckendes Bespiel sein. Wir haben unser mächtigstes Instrument - die D-Mark - und mit ihr unsere geldpolitische Souveränität aus der Hand gegeben. Jetzt haben wir keinen Einfluss mehr auf die Geldpolitik. Wir werden zu unserem Schaden fremdbestimmt und finanziell ausgebeutet. Mit einer Fiskalunion würden wir Deutsche nur verlieren. EU und Eurozone sind auf Drängen des französischen Clubs auf dem falschen Weg. Nur wenn diese EU samt der Eurozone zerbricht, kann sich Europa neu sortieren. Es wird dann der Weg frei neue Verbindungen europäischer Staaten. Das Kriterium eines Zusammenschlusses sollte ein hoher Grad an Kompatibilität sein. Nur Staaten, die viele Gemeinsamkeiten teilen, gemeinsame Ziele haben und mentalitätsmäßig zueinander passen, werden effizient und effektiv miteinander arbeiten.

Macron will Europa einigen, kann aber noch nicht einmal die Franzosen mehrheitlich hinter sich bringen. Wie kann er von anderen Völkern - vor allem von uns Deutschen - Opfer für Europa verlangen, wenn ihm seine eigenen Landsleute die Gefolgschaft verweigern. Zumal Macrons europäische Rhetorik seiner praktischen Politik widerspricht. In seinen konkreten Entscheidungen lässt er sich von dem Motto “Frankreich zuerst” leiten. Mehr Europa wird nur dann gefordert, wenn sie dem französischen Standort und den französischen Machtansprüchen nützt. Frankreich ist ein Verbündeter Deutschlands, aber kein fairer Partner und noch lange kein Freund.

Keiner opfert seine Interessen , das tun nur die Deutschen . Ich hab immer gedacht - die sind dazu gezwungen . Aber wenn ich mit die deutsche Innenpolitik ansehe , Atom und Kohleausstieg Flüchtlingspolitik , Opel als deutscher Part eines deutsch französischen Milliardenprojekts usw - die zwingt niemand .